79106 Freiburg i.Br.
Karten und
Reservierung:
0761 - 28 37 07
Samstag
26.April 2008
21.30
Endlich: Zum ersten Mal seit 2004 gibt es wieder ein von uns handverlesenes Kurzfilmprogramm. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, um die Kurzfilmperlen der vergangenen Jahre aufzutun: Von lustig bis traurig, alt bis jung, experimentell bis einfach-nur-schön, über Singles und neue Familien, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - wir haben die Highlights der diesjährigen Berlinale und preisgekrönte Klassiker ausgewählt und entführen Euch nach Brasilien, Finnland, Italien, Australien, Norwegen - und in die Hintergassen von Berlin.
Mors lille Ole - Mama's Boy
Tango Finlandia
Traces
Herbsterwachen
Café com leite
41 Sekunden
No Bikini
Kompisar - Flatmates
Verführung von Engeln
Norwegen 2003
DVD
14min
Norwegische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie Katarina Launing
Darsteller Kristin Kajander, Georg Lyngved, Vegard Monsen
Mama Gunn findet beim Aufräumen im Zimmer Ihres Sohnes ein Paar Handschellen. Als Ihre Nachbarin dann auch noch berichtet, dass Söhne alleinerziehender Mütter überdurchschnittlich häufig schwul seien, keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf: ihr geliebter Ole ist schwul! Als kurz später Oles bester "Freund" zu Besuch kommt und sie lautes Stöhnen hört, macht ihr ein Blick durch das Schlüsselloch klar: sie muss etwas unternehmen!
Finnland 2006
DVD
6min
Deutsche Fassung
Regie Hannu Lajunen, Tomi Riionheimo
Darsteller Petteri Sopanen, Timo Pesonen, Kaarina Etto
Ein Tanzabend voller Hoffnung in einer Bar mitten in der finnischen Einöde.
Die wenigen Anwesenden bei diesem Ball der einsamen Herzen geben sich zu leidenschaftlichen Tango-Rhythmen die Ehre. Tango auf Finnisch ist nur etwas für harte Kerle - und gleichzeitig eine schweißtreibende Angelegenheit.
Tango Finlandia ist süßer Animationsfilm und Action Movie zugleich und lief 2007 auf mehr als 35 Filmfestivals. Er gewann den zweiten Preis beim Blue Sea Film Festival in Rauma, Finnland 2007 und den ersten Preis in der Kategorie Bester Animationsfilm beim WT Os International Film Festival 2007 in Norwegen.
USA 2008
35mm
19min
Englische Originalfassung
Regie Rachel Zisser
Darsteller John Antonini, Alan Feinstein, Zack Graham
Sydney Kessler (Alan Feinstein) verabschiedet seinen Sohn Julian (Zack Graham) am Flughafen und wird noch am selben Tag ins Krankenhaus gerufen, um dort den toten Körper seines Sohnes zu identifizieren. - Sein Sohn ein Homosexueller in Frauenkleidern? Er begibt sich auf eine nächtliche Odyssee durch die Stadt, um herauszufinden, wie sein Sohn gestorben ist - und erfährt stattdessen, wie sein Sohn gelebt hat. Wir freuen uns, dass wir nach der Berlinale das nächste deutsche Festival sind, auf dem dieser Film zu sehen sein wird.
Schweiz 2007
35mm
12min
Deutsche Originalfassung
Regie Mirco Vogelsang
Darsteller Tino Andrea Honegger, Gilles Tschudi
Thomas Hoffmann (Gilles Tschudi) weiß, dass er bald sterben muss. Daher beschließt er, zurück an den Ort zu reisen, an dem er sich vor langer Zeit in Tiziano verliebte - eine Erinnerung, die ihn sein Leben lang nicht losgelassen hat. Bei einem unplanmäßigen Zwischenhalt des Zuges begegnet ihm ein junger Mann, der Tiziano zum Verwechseln ähnlich sieht - und ihn auf eine lange Reise mitnimmt.
Brasilien 2007
BetaSP
18min
Portugiesische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie Daniel Ribeiro
Darsteller Daniel Tavares, Diego Torraca, Eduardo Melo, Eleio Calascibetta
Wenn man nachts nicht schlafen kann, hüpft man zu dem großen Bruder ins Bett - dumm nur, wenn dort eigentlich schon jemand anderes liegt...
Der 10jährige Lucas zieht nach dem Tod seiner Eltern zu seinem größeren Bruder Danilo. Davon bleibt das Verhältnis der beiden Brüder natürlich nicht unberührt, aber auch Danilos Freund Marcos muss
herausfinden, ob in der neuen Familie Platz für ihn ist. Zwischen Videospielen und Milchgläsern, Schmerz und Enttäuschung versuchen die drei, ein Auskommen zu finden.
Café com Leite lief bereits erfolgreich auf einigen internationalen Festivals, war Publikumsliebling beim 40. Filmfestival in Brasilia (Canal Brasil Acquisition Award), war auf der Berlinale 2008 für den Teddy Award (Kategorie Kurzfilm) nominiert und gewann den gläsernen Bären der Jugendjury „Generation 14plus” in der Kategorie Kurzfilm.
Deutschland 2006
35mm
4min
Deutsche Originalfassung
Regie Rodney Sewell
Darsteller Amir Arul, Alexander Kaffl
Was machst du, wenn deine Freundin meint, dein bester Freund küsse besser als du? Wir wüssten da ja einen einfachen Weg, herauszufinden, ob das stimmt... Nachdem der Film einmal um die Welt gereist ist und auf fast 40 Festivals Jubelstürme der Begeisterung hervorgerufen hat, fanden wir, dass es Zeit war, ihn auch nach Freiburg zu holen...
Kanada 2007
DVD
9min
Englische Originalfassung
Regie Claudia Morgado Escanilla
Darsteller Matreya Fedor, Christine Lippa, Apollonia Vanova
Robin nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, in die Zeit, als sie sieben Jahre alt war. In einem Schwimm-Camp verzichtete sie auf ihr
Bikinioberteil und ging wochenlang als Junge durch. Dies hat ihr Leben nachhältig geprägt.
Regie geführt hat bei „Bikini” die temperamentvollen Claudia Morgado Escanilla. Der Film lief, ebenso wie bereits einige ihrer Kurzfilme zuvor, 2008 auf der Berlinale und war neben „Café com Leite” für den Teddy Award nominiert. Wir sind gespannt auf Claudias ersten Spielfilm.
Norwegen/Schweden 2007
BetaSP
21min
Norwegische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie Magnus Mork
Darsteller Sven Boräng, Jonas Eskilsson, Emilie Lidgard
Frisch von der diesjährigen Berlinale kommt auch Kompisar - Flatmates - Mitbewohner. Eigentlich sind Björn und Hampus beste Freunde. Sie sind gerade zusammengezogen - und streiten sich ohne Unterlass, weil (oder obwohl) Björn in seinen besten Freund verliebt ist. Der Film erkundet die Gratwanderung zwischen Zuneigung und Misshandlung.
Kompisar - Flatmates gewann unter anderem den Golden Chair Award und den Kritikerpreis beim Norwegischen Kurzfilmfestival in Grimstad, 2007.
Deutschland 2000
DVD
5min
Deutsche Originalfassung
Regie Jan Krüger
Darsteller Christian Bumba, Geraldine Rose, Mark Pohl
„Engel verführt man gar nicht oder schnell” Ein Gedicht, geschrieben im Jahre 1948 von Bertolt Brecht (und in einer Pornozeitschrift veröffentlicht unter dem Pseudonym „Thomas Mann”), gesungen von Udo Lindenberg und verfilmt von Jan Krüger - der mit „Freunde” bereits 2002 auf der Filmwoche vertreten war. Das Ergebnis ist ein „ein flüchtiger Bilderstrom von Verführung, Sehnsucht und Erotik”. Und was den Engel betrifft: „seine Flügel, Mensch, zerdrück sie nicht”.
Nominiert als bester Kurzfilm beim Max-Ophüls Festival 2000 in Saarbrücken.
Aus technischen Gründen kann das Format sowie die Reihenfolge, in der die Filme gezeigt werden, von der hier angegebenen Abweichen. Wir bitten um Eure gütliche Nachsicht.
Publikumswertung (Gesamtprogramm): 1,8. Danke, Georg!
gz