Schwule Filmwoche Freiburg Poster

 Call Me Kuchu

Menschenrechte SpecialSonntag | 6.Mai 2012 | 14:30 Uhr

IN ZUSAMMENARBEIT MIT
DER HOCHSCHULGRUPPE VON
AMNESTY INTERNATIONAL FREIBURG

Call Me Kuchu

Dokumention | USA 2012 | 90 Minuten | Digital

Regie: Malika Zouhali-Worrall, Katherine Fairfax Wright

Darsteller: David Kato Kisule, Naome Ruzindana, Stosh Mugisha, Giles Muhame
John „Long Jones“ Abdallah Wambere, Bishop Christopher Senyonjo, Frank Mugisha
Minister of Parliament David Bahati, Kasha Jacqueline Nabagesera, Onyango John Francis

Originalfassung mit englischen Untertiteln (OmeU)

Das Anti-Homosexualitäts-Gesetz, das religiöse Gruppen in Uganda durchsetzen wollen, sieht Freiheitsentzug für Homosexuelle und sogar die Todesstrafe für Schwule vor. In Uganda sind 95 Prozent der Bevölkerung für ein solches Gesetz – und eine Gruppe queerer Aktivisten kämpft dagegen an.

Der Film beschreibt das Leben David Katos, des ersten geouteten schwulen Aktivisten Ugandas, und seiner Mitstreiter. Katos Dasein ist von ständiger Angst vor Angriffen geprägt, aber auch von Momenten des Glücks und des gemeinsamen Feierns.

Hasserfüllt und sarkastisch äußern sich christliche Fanatiker im Film, einzig der Bischof Senyonjo stellt sich demonstrativ auf die Seite der Verfolgten. Eine tragische Wende erlebt der Film, als Kato tot aufgefunden wird. Nachdem bei der Trauerfeier Schwulenhass gepredigt wird kommt es zu Tumulten. Ruhig beobachtend zeichnet der Film ein Bild extremer Homophobie, christlich-religiösen Fanatismus’ und einer gerade daraus erstarkenden LGBT-Gemeinschaft.

Berlinale 2012: Teddy-Award für die beste Dokumentation.

Mit thematischer Einführung durch die Hochschulgruppe von Amnesty International Freiburg vor dem Film. Im Anschluss an die Vorführung laden wir im Kinosaal zu einer Fragerunde mit Mitgliedern der Hochschulgruppe von Amnesty International ein.

Publikumsbewertung: 1,23 | 83

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