Amichai Lau-Lavie stammt aus einer tief religiösen Familie, die bereits seit 38 Generationen Rabbiner hervorgebracht hat. Am israelischen Unabhängigkeitstag 1961 wurde er als Enkel eines Holocaust-Überlebenden und Neffe des früheren Oberrabbiners von Israel geboren. Inzwischen ist er selbst ordinierter Rabbi und spiritueller Anführer der inklusiven, interreligiösen Gemeinde Lab/Shul in New York. Außerdem ist Amichai queerer Aktivist, der gegen Homophobie und Rassismus kämpft. Mit seiner Dragqueen-Persona „Rebbetzin Hadassah Gross“ hat er sich eine Rolle geschaffen, die das Patriarchat hinterfragt, interreligiöse Liebe feiert und für Frieden, Waffenstillstand und ein Ende der Besatzung eintritt.
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