Eduardo (Alejandro Quintana), 18 Jahre alt, reist zum ersten Mal aus seinem Dorf in der mexikanischen Provinz in die Großstadt Guadalajara, um die Aufnahmeprüfung für die Universität abzulegen. Doch vom ersten Moment an, als er die Schule betritt, verändert sich etwas in ihm. Die kurze Zeit reicht aus, um sich zu verlieben – nicht nur in die Freiheit, die Aufsicht seiner Mutter hinter sich zu lassen, sondern auch seinen Mitstudenten Mario (Carlos E. López Cervantes).
Von diesem Moment an lässt sich Eduardo von den Wegen leiten, die verschiedene Menschen ihm eröffnen: ein spontaner Geburtstagsbesuch, das erste Mal, eine wilde Nacht im Club mit unverhofftem Ende in einer queeren WG.
Regisseur Rafael Ruiz Espejo verzichtet auf Erklärungen und vertraut stattdessen auf Gesten und Schweigen, auf zweideutige Entscheidungen und Momente der Unbehaglichkeit. Es ist die Mischung aus Naivität und Neugier, die diese Coming-of-Age-Geschichte trägt.
EL FIN DE LAS PRIMERAS VECES ist ein zärtliches und mutiges Porträt jener Tage, an denen jeder Schritt ein Abenteuer und jedes unbekannte Gesicht ein Versprechen sein kann – ein ehrlicher Liebesbrief an die Jugend und ihre Widersprüche.
VORFILM: SEE ME
DEU / 2025 / 7 min, ohne Dialog
Mick Tory
Als Kid deren Eltern ohne Worte die eigene Identität zeigt, wird ein Moment der Angst zu einem ersten Schritt in Richtung Akzeptanz und Heilung.
















