Drei Männer warten in einer gynäkologischen Praxis – aufgeregt, nervös, vorfreudig, und sie fühlen sich etwas fremd. Lange Monate mit Vorbereitungen, Gesprächen, verschiedensten Emotionen und vielem mehr haben sie zu diesem Augenblick geführt.
Der Film stellt uns die in einer Dreier-Partnerschaft lebenden Kristopher, David und Sindre vor. Er begleitet sie von der frühen Schwangerschaft über die Geburt bis zu den ersten Lebensmonaten des Kindes auf ihrem partnerschaftlichen Weg zu dritt. Zudem werden die alltäglichen und spezifischen Kämpfe der drei werdenden Väter wie die der queeren Community dokumentiert.
Kristophers Schwangerschaft stellt der erzwungenen Sterilisation und den binären Vorstellungen zu cis-heterosexueller, monogamer Elternschaft eine selbstbestimmte, gelebte Vision entgegen. Und sie stellt Fragen wie: Sind wir Eltern vorbereitet auf das, was uns erwartet? Ist die (norwegische) Gesellschaft so weit, uns drei Väter und unser Kind zu respektieren?
FATHERHOOD – a straight story of a queer family – ist eine berührende, wichtige Dokumentation von gelebter Diversität in anspruchsvollen Zeiten. Beim 36. Hamburg International Queer Film Festival wurde sie als beste Dokumentation ausgezeichnet.


