Basierend auf den Erfahrungen des Regisseurs Teddy Lussi-Modeste, der früher Lehrer war, erzählt der Film die Geschichte von Julien (François Civil), einem jungen, engagierten Lehrer an einer Pariser Brennpunktschule. Bei seinen Schüler*innen eigentlich beliebt wird er eines Tages von einem Mädchen beschuldigt, sie sexuell bedrängt zu haben.
Die Vorwürfe verbreiten sich schnell, die ganze Schule gerät in Aufruhr, die Welt des Pädagogen wird völlig auf den Kopf gestellt. Julien stürzt in ein moralisches und berufliches Dilemma. Soll er sich als schwul outen als Argument für seine Unschuld?
Vom Schulleiter und seinen Kolleg*innen erhält er nur halbherzige Unterstützung. Sie sind offenbar nicht bereit, die Schülerin genauer zu befragen, obwohl keine Beweise für die Vorwürfe vorliegen. „Was ist mit meinen Rechten?“, fragt Julien mehrmals. „Mach keine Wellen (PAS DE VAGUES)“, lautet die Antwort.
Dieser wahre Thriller von einem Film fordert zum Nachdenken über die verheerenden Folgen von Gerüchten in den schnelllebigen Zeiten von Social Media und der Anonymität des Internets auf und zeigt die Abgründe des französischen Rechtssystems auf.








