Eine kleine Hommage an Rosa von Praunheim

Rosa von Praunheim war Film- und Theaterregisseur, Autor, Professor und Aktivist. Seine Filme gehören zu den radikalsten und zugleich produktivsten Stimmen des deutschen Autorenkinos. Seit den frühen 1970er Jahren verband er queere Selbstermächtigung, politische Provokation und subversiven Humor zu einem Kino, das bewusst gegen Konventionen arbeitet und immer wieder Debatten ausgelöst hat.

Gemeinsam mit der Schwulen Filmwoche Freiburg lädt das Kommunale Kino im April dazu ein, das Werk und den im Dezember 2025 verstorbenen Künstler (neu) zu entdecken, zu feiern – oder darüber zu diskutieren.

Die Praunheim-Reihe wird im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof (Urachstr. 40, 79102 Freiburg) gezeigt. Weitere Informationen und Tickets unter www.koki-freiburg.de.

NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT 

Deutschland 1971, 67 Min
Regie: Rosa von Praunheim
Mit Bernd Feuerhelm, Berryt Bohlen, Manfred Salzgeber

Vorstellungen am Mittwoch, 08.04., 19:30 Uhr und am Samstag, 11.04., 21:30 Uhr

SATANISCHE SAU

Deutschland 2025, 85 Min
Regie: Rosa von Praunheim
Mit Armin Dallapiccola, Emanuela von Frankenberg

Vorstellung am Samstag, 11.04., 19:30 Uhr

MEINE MÜTTER

Deutschland 2007, 87 Min
Regie: Rosa von Praunheim

Vorstellung am Sonntag, 12.04., 17:30 Uhr

DIE BETTWURST

Deutschland 1971, 81 Min
Regie: Rosa von Praunheim
Mit Luzi Kryn, Dietmar Kracht

Vorstellung am Freitag, 17.04., 21:30 Uhr